Funktionsweise der SIGMA Rotortypen
In den SIGMA Zentrifugen werden drei Rotortypen eingesetzt:
Ausschwingrotoren für Sedimentation bei kleineren Schwerefeldern bis zu ca. 6000 x g,
der Einsatz erfolgt in der Medizin und Forschung.
Vorteile:Die Gefäße können voll gefüllt werden, die Sedimentation erfolgt in der Mitte des Gefäßbodens, die einzelnen Fraktionen sind leicht erkennbar und sie vermischen sich kaum.
Trommelrotoren sind spezielle Rotoren für höhere Drehzahlen bzw. Schwerefelder, die Gefäße (meist Reaktionsgefäße) werden in Kassetten senkrecht in den Rotor eingesetzt. Die Sedimentation erfolgt wie in Ausschwingrotoren.
Vorteile:Es werden höhere Drehzahlen bzw. Schwerefelder erreicht als in Ausschwingrotoren.
Winkelrotoren für die Sedimentation bei höheren Schwerefeldern bis über 60 000 x g. Der Einsatz erfolgt vorwiegend in der Forschung.
Vorteile:Es werden höhere Drehzahlen bzw. Schwerefelder erreicht, die Sedimentationswege sind kleiner, dadurch kürzere Zentrifugationszeiten bei gleichen Bedingungen, das Fassungsvermügen ist größer als bei Ausschwingrotoren bei gleichem Schleuderraum der Zentrifuge.
Einen Überblick über die für eine Zentrifuge verfügbaren Rotoren erhalten Sie, wenn sie die betreffende Zentrifuge anwählen.





