Rotortypen

Funktionsweise der Sigma Rotortypen

In den Sigma Zentrifugen können unterschieliche Rotortypen eingesetzt werden. Welcher Rotor zu welcher Zentrifuge passt, können Sie unserem Produktkonfigurator entnehmen.

Ausschwingrotoren
Ausschwingrotoren sind für die Sedimentation bei kleineren Schwerefeldern bis zu ca. 6.000 x g einsetzbar. Einsatzbereiche sind vor allem die Medizin und die Forschung.

Vorteile: Die Gefäße können voll gefüllt werden, die Sedimentation erfolgt in der Mitte des Gefäßbodens, die einzelnen Fraktionen sind leicht erkennbar und sie vermischen sich kaum.

Winkelrotoren

Winkelrotoren sind für die Sedimentation bei höheren Schwerefeldern bis über 60.000 x g geeignet. Der Einsatz erfolgt vorwiegend in der Forschung.

Vorteile: Es werden höhere Drehzahlen bzw. Schwerefelder erreicht, die Sedimentationswege sind kleiner, dadurch kürzere Zentrifugationszeiten bei gleichen Bedingungen, das Fassungsvermügen ist größer als bei Ausschwingrotoren bei gleichem Schleuderraum der Zentrifuge.

Trommelrotoren
Trommelrotoren sind spezielle Rotoren für höhere Drehzahlen bzw. Schwerefelder, die Gefäße (meist Reaktionsgefäße) werden in Kassetten senkrecht in den Rotor eingesetzt. Die Sedimentation erfolgt wie in Ausschwingrotoren.

Vorteile: Es werden höhere Drehzahlen bzw. Schwerefelder erreicht als in Ausschwingrotoren.

 

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Ausschwingrotoren für die Sedimentation bei kleineren Schwerefeldern
Winkelrotoren für die Sedimentation bei höheren Schwerefeldern
Trommelrotoren für den Einsatz bei höheren Drehzahlen bzw. Schwerefeldern